Woraus setzt sich der Preis einer Website zusammen?
Der Preis einer Website setzt sich aus fünf Teilen zusammen, nicht aus einem: dem Umfang, dem Umsetzungsweg, der Gestaltung, den Inhalten und den laufenden Kosten. Wenn Sie diese verstehen, sind Preisunterschiede kein Rätsel mehr und Sie können Angebote richtig vergleichen.
- Umfang: eine Onepage-Präsenz kostet einen Bruchteil einer zehnseitigen Website oder eines Onlineshops. Seitenzahl und Funktionen sind der größte einzelne Preisfaktor.
- Umsetzungsweg: eine fertige Vorlage im Baukasten ist am günstigsten, individuelle Gestaltung kostet mehr, hebt Sie aber ab. Das ist der Unterschied zwischen selbst gemacht und beauftragt.
- Gestaltung: bauen Sie ein Erscheinungsbild, das nach Ihnen aussieht, oder nutzen Sie dasselbe Theme wie tausend andere. Individuelles Design braucht Zeit, und Zeit ist Preis.
- Inhalte: Texte, Bilder und Struktur. Werden sie für Sie erstellt, schlägt sich das im Preis nieder, spart aber Ihre Zeit.
- Laufende Kosten: Domain, Hosting und Pflege. Diese stehen nicht immer im Angebot, gehören aber zum Gesamtpreis.
Zwei ähnlich aussehende Angebote können also ganz Verschiedenes bedeuten. Fragen Sie deshalb immer, was im Preis enthalten ist und was zusätzlich berechnet wird.
Baukasten, Freelancer oder Agentur? Drei Wege und ihre Preise
Eine Website lässt sich auf drei Wegen umsetzen, und der Preisunterschied dazwischen ist groß: selbst mit einem Baukasten, beauftragt bei einem Freelancer oder kleinen Anbieter, oder bei einer großen Agentur. Unten die typischen Marktpreise in Finnland 2026, und prüfen Sie vor der Entscheidung immer den aktuellen Preis.
| Umsetzungsweg | Preismodell | Typischer Preis 2026 | Für wen |
|---|---|---|---|
| Baukasten (selbst) | Monatsgebühr, Sie bauen selbst | Einige Euro bis ca. 18 €/Monat + eigene Zeit | Minimalbudget, baut und pflegt selbst |
| Freelancer / kleiner Anbieter | Einmalprojekt + Pflege | 600–3000 € + Pflege | Individuelle Seite ohne Agenturpreis |
| Agentur | Einmalprojekt, Stundensatz 70–120 €/h | 3000–20000 € oder mehr | Umfangreiche Websites und Onlineshops |
Für kleine Unternehmen ist ein Freelancer oft der günstigste Weg zu einer individuellen Seite: der Preis liegt meist deutlich unter der Agentur, weil weniger Gemeinkosten anfallen. Der Baukasten ist im Moment der Zahlung am billigsten, dann bleiben aber Gestaltung, Texte, Bilder und Suchmaschinenoptimierung an Ihnen hängen. Das ist nicht gratis, es ist nur mit Ihrer Zeit bezahlt.
Domain, Hosting und Pflege: die laufenden Kosten
Zusätzlich zum Einmalpreis hat eine Website laufende Kosten: Domain, Hosting und Pflege. Diese sind meist klein, sollten aber vorab bekannt sein, damit nichts als Überraschung auf der ersten Rechnung steht.
- Domain: typischerweise 10 bis 30 Euro im Jahr. Das ist Ihre Adresse, zum Beispiel ihrunternehmen.fi.
- Hosting: der Ort, an dem die Website liegt. Ein leichtes Hosting kostet ab einigen Euro im Monat aufwärts, und oft ist das SSL-Zertifikat darin enthalten.
- Pflege: Updates, Backups, Sicherheit und kleine Änderungen. In Finnland kostet dies 2026 typischerweise etwa 9 bis 200 Euro im Monat, je nach Anbieter und Umfang.
Domain und Hosting werden oft verwechselt, sind aber verschiedene Dinge: die Domain ist die Adresse, das Hosting der Ort. Beides wird gebraucht. Ein guter Anbieter kümmert sich darum für Sie, ob Umzug einer bestehenden Domain oder Registrierung einer neuen, damit Sie sich nicht mit technischen Details herumschlagen müssen.
Wann wird billig teuer?
Die billigste Lösung wird dann teuer, wenn sie keine Kunden bringt. Eine Website ist selten ein reiner Kostenposten: ihre Aufgabe ist es, Anfragen und Umsatz zu bringen. Wenn Sie an der falschen Stelle sparen, zahlt sich die Seite mit Minuszeichen zurück.
Typische versteckte Kosten bei billiger Umsetzung sind eigene Zeit, ein generisches Erscheinungsbild das auch die Konkurrenz nutzt, schlechte Sichtbarkeit bei Google und fehlender Support, wenn etwas kaputtgeht. Websites sind für Unternehmen längst Standard, bloße Existenz reicht also nicht, die Seite muss auch abheben und gefunden werden.
Eine eigene Website nutzten im Frühjahr 2018 bereits 96 Prozent der Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten, in der kleinsten Größenklasse 94 Prozent.Statistikzentrum Finnland, 2018 · stat.fi
Eine Website ist also eine Erwartung, kein Wettbewerbsvorteil an sich. Der Vorteil entsteht daraus, dass die Seite nach Ihnen aussieht, schnell lädt, in der Suche gefunden wird und den Besucher zur Kontaktaufnahme führt. Genau dafür lohnt sich das Geld, das man in der billigsten Variante sparen würde.
Was kostet eine Website bei LK Web?
Bei LK Web beginnt eine professionelle Onepage-Website bei 490 Euro einmalig, und der erste Entwurf ist kostenlos: Sie sehen Design und Aufbau, bevor Sie sich entscheiden. Umfangreichere Websites werden nach Seitenzahl und Bedarf kalkuliert, immer zum vorab vereinbarten Preis, ohne versteckte Kosten.
Für den laufenden Betrieb gibt es Monatspakete: Starter 9 €/Monat (bis 3 Seiten), Basic 14 €/Monat (rund 10 Seiten) und CMS 24 €/Monat (unbegrenzte Seiten plus Inhalte selbst pflegen). Darin enthalten sind Hosting, SSL, Backups und Analytics. Wenn ich die Inhalte für Sie pflegen soll, gibt es dafür die aktive Pflege für 49 €/Monat. Die Domain übernehme ich als Teil des Projekts, per Umzug oder Neuregistrierung.
Wenn Sie Angebote vergleichen, fragen Sie immer drei Dinge: was im Einmalpreis enthalten ist, wie hoch die Monatskosten sind, und wem Domain und Website gehören. Ein Angebot, das darauf antwortet, ist transparent, bei einem unklaren ist Vorsicht angebracht.
Lauri Kesonen